Krise und Krieg

1929 konnten die Eigentümer eine Million Franken auftreiben, um das Gebäude zu renovieren. Da war es aber schon zu spät, denn es folgte die Depression, die begüterte Kundschaft wurde spärlicher und dann folgte der 2. Weltkrieg.

Im Mai 1944 wurde das Haus wieder geöffnet, um aus Italien geflohene britische und amerikanische Kriegsgefangene zu beherbergen.

Eine Erinnerungsfoto

... dem Schrecken entronnen,
in Caux untergebracht.

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Von Oktober 1944 bis Juli 1945 wurden hier italienische Flüchtlinge und Exiljuden aus Ungarn zu sechst oder acht auf den Zimmern zusammengepfercht. Der amerikanische Historiker Egon Mayer wurde damals in Caux geboren. Er forschte eigens über diese Epoche.

- Zur Website von Egon Mayer

Im August 1999 wurde in Caux der jüdischen Flüchtlinge von damals gedacht. Eine Gedenktafel erinnert an die 1400 Juden, die im Jahre 1944 im Caux Palace Zuflucht gefunden hatten, und an diejenigen, die an der Grenze abgewiesen worden waren.

- Gedenken an jüdische Flüchtlinge

Auf der Rückseite

die Namen der Abgebildeten.

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Neuigkeiten:

12. Juli 2011: Ruth-Gaby Vermot-Mangold eröffnet die temporäre Ausstellung «Ohne Frauen – Keinen Frieden», die bis am 8. August in der CAUXexpo besichtigt werden kann.

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