Neuanfang

Im März 1946 übernahm die Schweizerische Volksbank die Hotelgesellschaft des Caux-Palace. Im selben Jahr wurde es zur Begegnungsstätte von Menschen jeglicher Herkunft.

Eine kleine Gruppe von Schweizern machte sich auf die Suche nach einem Gebäude, in dem sie Konferenzen veranstalten wollten, um die Wiederannäherung und Versöhnung der Völker, die gegeneinander Krieg geführt hatten, zu fördern. Ermutigt von Frank Buchman, dem Initiator der Moralischen Aufrüstung, stiessen sie schliesslich auf das ehemalige Hotel Caux-Palace.

... eine kleine Gruppe

Mitbegründer des Konferenzzentrums (v.l.n.r.)
Erich Peyer, Philippe Mottu, Robert Hahnloser

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Der Besitzer, die Schweizerische Volksbank in Montreux, und der Bürgermeister der Stadt sahen es als vorteilhaft für die Region an, den Caux-Palace als internationale Begegnungsstätte wieder zu eröffnen. Die Bank nannte einen sehr günstigen Kaufpreis - 1'050'000 Schweizer Franken - und gab der Moralischen Aufrüstung gegenüber anderen Kaufwilligen den Vorrang.

Nahezu hundert Schweizer brachten erhebliche finanzielle Opfer, um die ersten Ratenzahlungen zu ermöglichen. Ein Beispiel: Eine Familie verzichtete darauf, das geplante Eigenheim zu bauen, und spendete die Bausumme; eine Hausangestellte gab ihre gesamten Ersparnisse.

Videoclip von 1946

Ausschnitt (1mb) von "100 Jahre Caux-Palace",
einem Film der Ausstellung Caux expo

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Der Kaufvertrag wurde am 25. Mai 1946 unterzeichnet. Mitte Juli fand die Eröffnung des Konferenzzentrums statt. Zwischen diesen beiden Daten setzten rund hundert Freiwillige das Gebäudeinnere instand.

Neuigkeiten:

12. Juli 2011: Ruth-Gaby Vermot-Mangold eröffnet die temporäre Ausstellung «Ohne Frauen – Keinen Frieden», die bis am 8. August in der CAUXexpo besichtigt werden kann.

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