Kleine Zeittafel

1892
Juli: Eröffnung der Bergbahn zum Rochers-de-Naye.

1899
11. Februar: Gründung der „Société Immobilière de Caux S.A.“ mit einem Kapital von CHF 2,5 Millionen.

1900
Frühling: Die Bauarbeiten für das neue Caux-Palace Hotel beginnen.

1902
7. Juli: Das Caux-Palace Hotel öffnet die Pforten und wird bald ein weltbekannter Luxus-Erholungsort.

1914
Im 1. Weltkrieg bleiben die Hotels in Caux während beinahe fünf Jahren leer.

1927
Während zwei Jahren werden für die Gästezimmer des Caux-Palace Badezimmer mit fliessendem Wasser eingebaut.

1929
Die Vorzugsaktien der Hotelgesellschaft sinken von 200.- auf 40.- und werden zweitklassiert. Eine Kapitalaufstockung von CHF 3,4 Millionen gelingt durch die Ausgabe von neuen Vorzugsaktien mit Nominalwert 400.-.

1937
Ein erster Anlauf zum Verkauf des Caux-Palace Hotels misslingt.

1939
Das Hotel wird einige Tage nach Ausbruch des 2. Weltkrieges geschlossen.

1942
Das Caux-Palace Hotel wird von der Schweizer Regierung während 15 Monaten zur Unterbringung von Internierten benützt.

1944
Mai bis Oktober: Aus Italien geflohene alliierte Kriegsgefangene werden untergebracht.

1945
Okt. 44-Juli 45: Flüchtlinge aus Italien und Juden aus Ungarn werden untergebracht.

1946
25. Mai: Robert Hahnloser und Philippe Mottu unterzeichnen im Namen der Moralischen Aufrüstung mit der „Société Immobilière de Caux“ den Kaufvertrag lautend auf CHF 1,05 Millionen.
1. Juni: Freiwillige treffen ein, um für die neue Nuztungsphase vorzubereiten.

1947
Eine erste Gruppe aus Deutschland nimmt an den Konferenzen teil.

1948
450 Deutsche nehmen an den Konferenzen teil, unter ihnen Konrad Adenauer und Hans Böckler. Von Caux aus bereisen 260 Leute aus 30 Ländern Deutschland - die grösste Gruppe Zivilisten seit Kriegsende.

1950
Die Bürgermeister von Hiroshima und Nagasaki sind unter 60 prominenten Japanern, die Caux, Europa und die USA besuchen.

1951
Über 80 Delegationen aus der französischen Textilindustrie besuchen Caux.

1953
Robert Schuman, Aussenminister Frankreichs, besucht das Mountain House.
Der marokkanische Pascha von Sefrou, Si Bekkai, besucht Caux.

1959
Der Speisesaal wird neu gestaltet; der finnische Künstler Lennart Segerstråle malt ein Fresko.

1960
Die Fahne des seit kurzem unabhängigen Zypern wird nach Caux gesandt - „in Dankbarkeit“ - von Erzbischof Makarios, den Präsidenten der Republik.

1964
Rom: Die FAO (Food and Agriculture Organization) kann ein internationales Abkommen über den Jutehandel abschliessen; sein Zustandekommen ist nachhaltig gefördert worden durch den französischen Industriellen Robert Carmichael, einem Mitglied des Stiftungsrates von Caux.

1967
Eine Delegation von Südtirolern italienischer und deutscher Sprache besucht Caux.

1971
Die Zimmer des Nordflügels werden auf drei Etagen renoviert, fliessend heiss und kalt Wasser wird installiert.

1977
Afrikaner und Europäer aus dem noch nicht unabhängigen Rhodesien (Simbabwe) kommen nach Caux.

1979
Eine erste Konferenz für Familien (mit anwesenden Familien) findet statt.

1982
Vortrag des Genfer Arztes und Autoren Dr. Paul Tournier; darauf wird sein neues Buch „Zuhören können“ veröffentlicht.

1983
Der Dalai Lama von Tibet sagt in Caux: „...Dein Feind ist dein bester Lehrmeister..."

1986
Der Caux Round Table für Wirtschaftsführer aus Europa, Japan und Amerika trifft sich zum ersten Mal.
Exil-Kambodschaner treffen sich in Caux, um über die moralische und geistige Grundlage der Demokratie nachzudenken.

1987
Weltpremière von Vladimir Volkov’s „Retournements“ im Theater von Caux.

1988
Die Heizkessel der Warmwasseraufbereitung im Mountain House werden erneuert.

1992
Akademisches Seminar über „Moralische Lehren aus der sowjetischen Geschichte“.

1993
Erster Besuch einer Delegation von CAIFU, China.
Appell von Prof. Victor Weisskopf von Caux aus zur Bewahrung der Schöpfung.

1994
Der Caux Round Table veröffentlicht seine Grundsätze für die Geschäftswelt.
Eine Delegation aus Jamaika wird angeführt vom Generalgouverneur der Insel.

1995

Die Hotelfachschule SHMS beginnt die Miete des Caux-Palace für ihre Schulsemester.

1997
Die Königin des Maori-Volkes von Neuseeland, Te Atairangikaahu, und Joan Bolger, Gattin des Ministerpräsidenten, nehmen teil.
Die Hotelfachschule SHMS wird Mieterin ausserhalb der Konferenzzeit.

2002
Der Dachverband „Initiatives of Change – International“ wird mit Sitz in Caux gegründet.

Neuigkeiten:

12. Juli 2011: Ruth-Gaby Vermot-Mangold eröffnet die temporäre Ausstellung «Ohne Frauen – Keinen Frieden», die bis am 8. August in der CAUXexpo besichtigt werden kann.

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